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Betriebsystem und Hardware Voraussetzungen
 
Wir weisen darauf hin, dass es sich bei den folgenden Informationen lediglich um die von arch+lab empfohlenen, minimalen Systemanforderungen handelt und dass diese von denen, die McNeel auf ihrer Webseite vorschlagen, abweichen können:
 
Intel Core 2 Duo 2.0 GHz oder vergleichbarer AMD Prozessor
2 GB RAM
80 GB Festplatte
Open GL Grafikkarte
Windows XP oder höher

Eine eigenständige Rhinoceros Version für Mac OSX ist in der Entwicklung. Hier können interessierte Benutzer diese Entwicklung direkt auf den Seiten von McNeel verfolgen. In der Zwischenzeit können Mac-Benutzer Rhinoceros auch unter BootCamp oder Parallels Desktop laufen lassen.
Welche spezifischen Anforderungen am Besten für Rhino geeignet sind, hängt letztendlich auch stark davon ab, wofür Rhino eingesetzt wird. Hier sind nur einpaar Vorschläge, die die Effektifität steigern können.
 
Betriebssystem:
 
Rhino 4.0 läuft gut unter Windows XP Professional X86 (32Bit). Obwohl XP schon ziemlich lange auf dem Mark ist und mit der Veröffentlichung von Windows 7 praktisch aus dem Markt verdrängt wird, bietet diese Version nach wie vor eine stabile Option um Rhino 4.0 zu betreiben.
Rhino 4.0 läuft inzwischen auch unter allen Windows Vista 32 Bit/X64 Versionen. Man muss jedoch hinzufügen, dass Vista viel mehr System Resourcen verbraucht als XP oder Windows 7 und daher bevorzugen viele professionelle 3D Modellierer nach wie vor XP. Es gibt auch einige Kompatibilitätsprobleme mit älteren Grafikkarten und Treibern.
Für detailiertere Informationen von McNeel über dieses Thema bitte hier klicken.
Windows XP Professional X64 - Obwohl Rhino 4.0 eine 32 Bit Anwendung ist, hat sich erfahrungsgemäß gezeigt, dass Rhino 4.0 in einer 64 Bit Umgebung sehr stabil ist. Rhino kann in einer 64 Bit Umgebung auf mehr RAM zugreifen als in einer 32 Bit Umgebung und dies kann beim Rendern mit V-RAY, Brazil oder Maxwell einen erheblichen Unterschied ausmachen. Die 64 Bit Version von Rhino 5.0 ist momentan in der Enwicklung. Rhino 5 wird in der Lage sein, auf erheblich mehr RAM zuzugreifen. Windows XP wurde jedoch durch die Einführung von Windows 7 zum Auslaufmodell und es kann sein, dass bald für Windows XP keine Treiber mehr verfügbar sind.
Windows 7 32/64 Bit - Windows 7 bietet im Prinzip die Stabilität und Geschwindigkeit von XP mit einer verbesserten Benutzeroberfläche. Nach ersten Erfahrungen zeigt sich, dass Rhino in dieser Umgebung stabil läuft. Hinzu kommt, dass mit Windows 7 64 Bit Rhino 4.0 in der Lage ist, ähnlich wie bei Windows XP Pro X64 auf mehr RAM zuzugreifen (jedoch maximal 3 GB). Rhino 5.0 Version, die noch in der Enwicklung ist, wird jedoch in der Lage sein auf erheblich mehr RAM zuzugreifen als bisher. Sollte Sie sich momentan in dem Prozess befinden, ihr Betriebsystem zu updaten, sollten Sie unbedingt sicher stellen, ob alle Treiber, die Sie brauchen (z.B. für Grafikkarten und Drucker) unterstützt werden.
 
Prozessor:
 
Die meisten üblichen Prozessoren von Intel und AMD haben mehrere Kerne, aber selbst in einer 64 Bit Umgebung wie unter Windows XP 64 oder Windows Vista 64, werden die meisten Modellierungsanwendungen wie Solidworks, 3d Studio Max und Rhino für die meisten Modellierungsaufgaben nur einen Kern beanspruchen. Renderingsplug-ins wie V-Ray, Brazil und Maxwell jedoch sind in der Lage auf alle verfügbaren Kerne zuzugreifen. Rhino 5.0 64 Bit wird zwar immer noch nur auf einen Prozessorkern zugreifen, es wird aber in der Lage sein viel mehr RAM insgesamt zu beanspruchen.
Ein quad core 2.4 GHz Prozessor beispielsweise kostet ca. genau so viel wie ein dual core 3.0 GHz Prozessor. Da das Modellieren nur einen Kern beansprucht, wäre ein dual core Rechner kostengünstiger, wenn es nur ums Modellieren geht. Geht es jedoch hauptsächlich ums Rendern, wäre der quad core Rechner die bessere Option, da beim Rendern alle Kerne beansprucht werden und dies erhebliche Zeitvorteile mit sich bringt. Zusammenfassend kann man sagen: Fürs Modellieren ist die Prozessorgeschwindikeit das Wichtigste, fürs Rendern jedoch sollte die Anzahl der Kerne entscheidend sein.
Der i7 quad core Prozessor von Intel erhält immer mehr Zuspruch in der Rhino-Community. Dieser Prozessor verfügt über eine dynamische overclocking Funktion, die 'Turbo Boost' genannt wird. Das heisst, wenn die CPU eine Überbelastung feststellt, werden mehr RAM Ressourcen zur Verfügung gestellt. Das Interessante im Zusammenhang mit Rhino ist, dass das Overclocking auch kernspezifisch funktioniert, d.h. wenn, wie beim Modellieren nur ein Kern belastet wird, werden diesem Kern durch die 'Turbo Boost' Funktion automatisch mehr Ressourcen zugewiesen.
 
Grafikkarte:
 
Es gibt hauptsächlich zwei Hersteller NVIDIA und ATI. Beide produzieren Karten sowohl für den privaten Benutzer meistens für 3D Spiele als auch für den professionellen Benutzer von 3D CAD Anwendungen. Die NVIDIA Karte für 3D Spiele heisst 'GeForce' und die fü professionelle 3D CAD Anwendungen 'Quadro'. ATI's Karte für Spiele 'Radeon' und 3D CAD Anwendungen 'Fire GL'.
Es werden generell NVIDIA Grafikkarten empfohlen, da diese -speziell die 'Quadro' Reihe- mit Rhino getestet sind und stabil funktionieren. ATI's 'Fire GL' Reihe sind sehr schnell und funktionieren gut mit Rhino, wenn der korrekte Treiber angewählt wurde. ATI's 'Radeon' Reihe ist auch OK, aber es kann erforderlich sein, bestimmte Rhino Einstellungen anzupassen
 
Zur McNeels Seite für die häufig gestellten Fragen zu Rhino 4.0 Displayproblemen bitte hier klicken.
Zur McNeels Seite für Display Problemlösungen bitte hier klicken
 
RAM:
 
Es wird ein Minimum von 2GB RAM empfohlen. Rhino wird maximum 2GB RAM beanspruchen, wenn es in einer 32 Bit Umgebung läuft.
Wenn Rhino 4.0 in einer 64 Bit Umgebung läuft, ist es in der Lage auf ein Maximum von 3GB zuzugreifen. Dies wird sich bei der Rhino 5.0 Version, die noch in Entwicklung ist, erheblich steigern, so dass man davon ausgehen kann, dass Rhino 5.0 schneller sein wird.
Sollten Sie, die Hardware oder das Betriebsystem betreffend, weitere Fragen haben, stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.